POSITIONIERUNG 

“Die größtmögliche Idee einer Marke ist ihre Bestimmung: Die Antwort auf die Frage, wozu sie auf der Welt ist.”

–  Torben Bo Hansen –

WAS IST POSITIONIERUNG?

Eine Marke wird in den Köpfen der Rezipienten und der Zielgruppe positioniert. Das bedeutet: die Anderen ordnen dich bzw. deine Marke ein. Du selbst kannst dich also gar nicht positionieren. Aber du kannst die Position, die du in den Köpfen der Anderen einnimmst beeinflussen. Menschen ordnen ihr Gegenüber grundsätzlich ein, um besser verstehen zu können, mit wem sie es zu tun haben. Wir Menschen positionieren tagtäglich – unterbewusst, intuitiv und schnell. Wenn man fremden Personen begegnet, werden die Hirnzellen direkt aktiviert: Sollte man der Person aus dem Weg gehen? Wie tickt mein Gegenüber? Was kann ich von ihm/ihr erwarten? Diese Prozesse werden auch ausgelöst, wenn wir einem Markenauftritt gegenüber stehen. Es klingt absurd, aber tatsächlich ordnet unser Gehirn abstrakte Interaktionspartner, wie z.B. ein Unternehmen oder eben eine Marke, nach sehr ähnliche Kriterien ein, wie es Menschen einordnet. 

 

Bevor man also beginnt seinen Markenauftritt umzusetzen, sollte man zunächst wissen, welches Bild die Marke nach Außen abgeben soll. Welche Assoziationen will man beim Gegenüber auslösen? Wie möchte man von der Zielgruppe wahrgenommen werden? Als der verrückte Kumpel? Als die fürsorgliche Mutter? Oder der beneidenswerte Nachbar mit der Villa und dem Porsche vor der Tür? Wer soll sich angesprochen fühlen? Jeder Markenauftritt, angefangen beim Markenname und dem Logo, hin zum Instagram-Kanal, sollten diesem Konzept folgen. Jeder Akteur, der an einem Markenauftritt feilt – der Designer, der Fotograf, der Copywriter – sie alle benötigen ein klares Bild darüber, was deine Marke nach Außen vermitteln will. So kann sich dein Marketing zu einem Großen und Ganzen – zu einer Marke formen. Überlässt du es nicht dem Zufall, hast du es in der Hand, wie deine Marke in den Köpfen der Zielgruppe positioniert wird.